Rhein Radweg Chur - Amsterdam

Mit dem Fahrrad von Chur nach Amsterdam ... 1350 Kilometer in 14 Tagen
With the bike from Chur to Amsterdam ... 840 miles in 14 days

 

31. Juli 2008, Donnerstag Chur - Montlingen (62km)

1. August 2008, Freitag Montlingen - Nack (133.5km)

2. August 2008, Samstag Nack - Basel (93.7km)

3. August 2008, Sonntag Basel - Strassburg (140km)

4. August 2008, Montag Strassburg - Karlsruhe (93km)

5. August 2008, Dienstag Karlsruhe - Dexheim (139km)

6. August 2008, Mittwoch Dexheim - Koblenz (121.2km)

7. August 2008, Donnerstag Koblenz - Köln (110km)

8. August 2008, Freitag Köln - Düsseldorf (5.4km)

9. August 2008, Samstag Düsseldorf - Kleve (125km)

10. August 2008, Sonntag Kleve - Zaltbommel (89km)

11. August 2008, Montag Zaltbommel - Rotterdam (88km)

12. August 2008, Dienstag Rotterdam - Scheveningen (55km)

13. August 2008, Mittwoch Scheveningen - Aalsmeer (57.2km)

14. August 2008, Donnerstag Aalsmeer - Amsterdam (38km)

 

 

31. Juli 2008, Donnerstag Chur - Montlingen (62km)

 

Das Warten hat ein Ende und die Ferien beginnen. Beinahe 1 Jahr nach dem Entscheid diese Tour zu fahren, ist nun der Zeitpunkt gekommen. Mit Velo, Sack und Pack sind wir an diesem Tag zur Arbeit gefahren. Der letzte Arbeitstag vor der grossen Tour. Wir waren selbstverständlich noch voll bei der Sache und gaben noch unser bestes im Job… aber die Nervosität, die Ungewissheit und die Frage… „haben wir genug trainiert?“ machten sich bemerkbar.
Um16.00 Uhr sind Jens und Dario vor der Firma Würth in Chur mit ihren Simplon Tourenräder vorgefahren. Während die beiden die Taschen an den Fahrrädern befestigten füllte sich der Platz plötzlich mit einigen Hardcore – Fans. Völlig überrascht, als plötzlich 20-30 treue Fans auf dem Platz erschienen, hatten die beiden auf Simon gewartet. Dieser hatte um 15.30 Uhr noch einen Termin beim Versicherungs-Agenten um eine Diebstahlversicherung fürs Fahrrad abzuschliessen. Nachdem Simon die Police unter Dach und Fach brachte, stiess er endlich in voller Montur zu uns. Die Tour konnte starten.
Anfangs nicht ohne Schwierigkeiten, denn ein Teilnehmer verlor schon nach ein Paar wenigen Metern einen Teil seines Gepäcks. War dies ein Unfall oder war es ein taktischer Ballastabwurf um ein Blitzstart hinzulegen, man weiss es nicht genau, aber nach diesem doch ein wenig peinlichen Zwischenfall ging es dann endlich Richtung Rheindamm.
Unser erstes Ziel war Montlingen. Wir wollten auf jedenfall vor Sonnenuntergang bei unserer ersten Unterkunft ankommen. Sonja Fritsche hatte uns also zwischen 20 und 21 Uhr auf der Steigmatt erwartet. Hochmotiviert und vom Hunger getrieben, fuhren wir die 62km innert 2.5 Stunden und sind somit überpünktlich auf dem Hof der Familie Fritsche angekommen. Überaus freundlich wurden wir empfangen. Nach einer kurzen Dusche haben wir gespannt unser Lager im Stroh vorbereitet und durften anschliessend ein riesigen Topf Spaghetti mit Salat und hausgemachten Pfefferminz-Sirup geniessen.
Der erste Tag konnten wir also erfolgreich hinter uns bringen.

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1. August 2008, Freitag Montlingen-Nack (133.5km)

 

Schweizer Nationalfeiertag! Noch etwas verschlafen, aber mit vollem Tatendrang, krochen wir aus unseren Schlafsäcken. Ein kräftiges Frühstück mit hauseigenem Käse, selbst gemachter Marmelade und Milch von den Hofkühen, vertrieb auch noch die letzte Müdigkeit. Alles wieder in unsere Taschen verpackt und schon ging’s um 7.50 Uhr weiter. Bald hatten wir den Bodensee erreicht. Eine erfischende Apfelschorle am See hat uns wieder Kraft gegeben. Dies wurde dann auch sozusagen unser Tourgetränk, denn diese war erst der Anfang von mehreren Litern. Das erste mal berührten unsere Reifen auch schon deutsches Land, denn um die Mittagszeit sind wir in Konstanz angekommen. Dort gab’s erst mal ein leckeres Mittagsessen. Danach sind wir irgendwo in einem Konstanzer Park auf die Wiesen gelegen und haben 1 Stunde gedöst. Auch dies hat sich so eingependelt und wir brauchten diese Stunde Mittagsruhe jeden weiteren Tag. Später ging’s dann aber wieder voll in die Pedalen. Nachdem wir durch das wunderschöne Städtchen Stein am Rhein geradelt sind, mussten wir ein wenig abseits des Rheins weiter. Der Weg und die Karte führten uns einen grösseren Hügel hoch und durch einen Wald. Ebenfalls begann es das erste mal zu regnen. Ein bisschen verwirrt durch den mühsamen Aufstieg erreichten wir plötzlich das Dorf Dörflingen, welches nicht wirklich als Route in unserem Kartenmaterial versehen war. Fairerweise hatten wir dort dann aber eine Hauptstrasse runter nach Büsingen und konnten mit beinahe 50 km/h wieder an den Rhein gelangen. Dann endlich, erreichten wir Schaffhausen. Kaum zu glauben, aber wir bekamen den bekannten Rheinfall das erste mal zu Gesicht. Es wurden Feuerwerksvorbereitungen getätigt und die Stadt war voller Leute, es war ja auch National-Feiertag. Die Jugendherbergen in Schaffhausen waren daher bereits seit Monaten ausgebucht. Wieder auf deutschem Boden, abseits des Rheins fuhren wir dann über die Ortschaften Jestetten und Lottstetten bis nach Nack. Dort im Gasthof Zum Kranz wartete ein Doppelzimmer mit Zusatzbett, welches wir unterwegs telefonisch vorgebucht hatten. Lustigerweise ist dieser Gasthof seit Jahren im Besitz der Familie Rieger. Jens wurde beim telefonischen Buchen auch mehrmals nach seinem Nachnamen gefragt, weil die Besitzer das Gefühl hatten, Jens sei ein ferner Verwandter. Das Abendessen in diesem Gasthof war dann ein bisschen exklusiver ausgefallen und das was wir mit dem Doppelzimmer für 3 Personen eingespart hatten, gaben wir für’s Essen aus. Sichtlich erschöpft, die Augen vielen uns beim Bezahlen beinahe zu, gings nach dem Essen direkt ab in die Federn.

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2. August 2008, Samstag Nack - Basel (93.7km)

 

Ein bisschen später als am Tag davor sind wir in Nack losgeradelt. Durch ein angenehmes runterfahren gelangen wir bei Eglisau wieder an den Rhein. Das Wetter spielte mit und wir fuhren bei Sonnenschein und warmen Temperaturen durch die sehr schöne Gegend. Wir wechselten ziemlich oft zwischen Deutschland und Schweiz. Es war eine richtige Grenzgängerei. In Bad Säckingen haben wir am Mittag dann pausiert. Sehr schönes Städtchen was viel zu bieten hat. Nach dem offiziellen Powernap, diesmal auf einem Bänklein am Rhein, gings dann in die 2te Tageshälfte. Wir kamen ziemlich gut voran und sind dann um 17 Uhr in Basel eingefahren. An der Rheinpromenade nahe der bekannten mittleren Brücke, sind wir in ein gemütliches Garten-Cafe gesessen um Flüssigkeit zu uns zu nehmen. Eigentlich war der Plan so, dass wir noch einige Kilometer weiterfahren um die Schweiz endlich hinter uns zu bringen. Da der Tag aber nicht ohne war und die Hitze uns auch noch zusätzlich zu schaffen machte, entschieden wir in Basel eine Jugendherberge zu beziehen um den Abend und die Nacht zu verbringen.

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3. August 2008, Sonntag Basel - Strassburg (140km)

 

Erste aber mit Sicherheit nicht die letzte Übernachtung in einer Jugendherberge (Jugi St. Alban). Ein Holländer und 2 Franzosen haben mit uns das Zimmer geteilt. Nach stolzem Erfahrungsaustausch und einem tüchtigen Müsli und Butterbrot Frühstück nahmen wir die nächste und grösste Etappe in Angriff. Kurz nach Basel befanden wir uns auch schon in Frankreich. Vorerst fuhren wir links des Rheins einige Kilometer am sehr schönen Rhein-Rhône-Kanal. Danach durchquerten wir den „Forêt Domaniale de la Hardt“, diesen Wald haben wir in rassantem Tempo hinter uns gebracht und sind schliesslich Blodelsheim rechtzeitig zum Fototermin erschienen. Als wir zur Mittagszeit

 

Unglaublich. Wir haben unsere laengste Etappe {144km} geschafft. Bei strahlemden Sonnenschein, lief es wie am Schnuerchen. Frueh in Basel los und auf der franzoesischen Seite nach Strassburg durch einen echten franzoesischen Flohmarkt, mit herrlichen Waldalleen und einer wunderschonen Ufertour am RheinRohneKanal entlang. Als TourdayHighlight ist die Wasserflasche von Jens schuld, die er leider neben dem Getraenkehalter abstellen wollte und dabei Simon und Dario fast in den Kanal schickte. In der Jugendherberge angekommen war auch schon der Bruder von Jens da, mit dem wir nach Kehl Essen gegangen sind.

Hello Guyz

Unbelievable. The longest part of our journey is done {144km}. We started with great weather  from Basel over the french site of the rhine along the Rhine/RhoneCanal to Strasbourg. The tour highlight was the water bottle of Jens which kick almost Dario and Simon into the canal because Mr. Rieger was not able to put the bottle back into the holder.

Good night

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4. August 2008, Montag Strassburg-Karlsruhe (93km)

 

Der Bruder von Jens hat uns einen regnerischen Tag prophezeit. Leider hatte er recht!!! Anfangs ging es mit unglaublichen 28kmh den Rheindamm entlang, dem Rueckenwind sei Dank. Die Euphrie hat sich schnell gelegt, weil es dann bis Karlsruhe {94km entfernt} in stroemen geregnet hat. Trotzdem geschah auf dem Weg Seltsames:

X-Files, die unveroeffentlichte Folge

Damals in Nevada/New Mexiko/USA in Roswell ist vermutlich tatsaechlich ein UFO abgestuerzt. Ein seltsames Wesen wir wollen es aus Sicherheitsgruenden Dario H. nennen, wurde auf der Flucht gesichtet. Dicht auf den Fersen wurde es von zwei Agenten verfolgt, Maenner in Schwarz auch MIB genannt, ebenfalls aus Sicherheitsgruenden nennen wir sie Simon W. und Jens R. Das Bildmaterial wird nach der offiziellen Untersuchung freigegeben, es kann eigentlich nicht mehr lange dauern, bis die Bilder veroeffentlich werden.

Auf unserem Blog bekommt ihr natuerlich die neuesten Informationen zum Fall.

Hey Folks

Nothing new, just on the way to Amsterdam. The brother of Jens was right with his forcast. It rain the entire day, so we fight against the water. Finally we did it and reached Karlsruhe [94km away] like our planned schedule. 

Strange things happened to us, mystery creatures, MIB (men in black) and much more... but this later .... we have to sleep ... pictures and more is following

Cheers

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5. August 2008, Dienstag Karlsruhe-Dexheim (139km)

 

Entschuldigt uns die Verspätung, aber die Internetcafes lassen zu wünschen übrig

Um 7.40 Uhr verliessen wir nach einem stärkenden Frühstück die Jugenherberge in Karlsruhe. Eine Strecke von 140 Kilometern erwartete uns. Bei über 30 Grad Celcius radelten wir die ersten 70 Kilometer, bis wir endlich unsere ersehnte Mittagspause mit obligatorischem 30 Minuten-Nickerchen, geniessen durften. Bei brühtender Hitze gings dann aber weiter. In den letzten Kilometern vor unserem Ziel "Dexheim", hatten wir einen grösseren Hügel voller Reben (Rebbergen) zu überqueren. Schweissgebadet kamen wir um 20.15 Uhr in einer vorgebuchten Ferienwohung an.

Dear people

Sorry for our delay but the Internet Cafe´s doesn´t work like we want. at 7:40 we left the youth hostel with a great breakfast. A distance of 140 km´s stand in front of us. We biked our morning stage of 70 km´s by over 30 degrees. Afterthat we took our usually 30 minutes nap. On the last few kilometers to our accommodation we had to ride over a little vine-yard and we reached Dexheim finally.

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6. August 2008, Mittwoch Dexheim-Koblenz (121.2km)

 

Immer dem Rhein entlang... Eigentlich sollte das ja nicht so schwer sein, vor allem auch weil die karte nur einen Radweg angibt. Alledings stellt sich das in der Realität schwieriger da. Wir schaffen es tatsächlich immer wieder auf irgendwelchen Wanderpfaden zu fahren oder in Schrebergärten zu landen und nicht weiterzukommen. Wenn wir all unser Umwege zusammen rechnen würden, könnten wir bald wieder von Amsterdam nach Chur zurückfahren.

Die heutige Strecke war bisher mit Abstand der schönste Teil unserer Tour. Der Rhein schlängelt sich durch Weinberge auf denen Burg auf Burg folgt. Eigentlich müsste man sich hier wirklich Zeit nehmen und sich die Gegend geanuaer anschauen. Allerdings lässt unser Zeitplan es nicht zu, die eine oder andere Rast einzulegen.

Als versönlichen Abschluss der Etappe hatten wir mal wieder auf den letzten 500 Meter eine Festung zu erklimmen. Die Jugendherberge liegt in der Koblenzer-Festung "Ehrenbreitstein", wo die Mosel in den Rhein fliesst. Mit einer super Aussicht übernachteten wir mit 10 anderen Rucksacktouristen in einem Massenlager. Wir habens überlebt uns schlafen konnten wir ebenfalls nach 121km.

Hey

Always along the Rhine should be not so taff. There are more traps than you think. A lot of times we get lost in some vineyards or other little trails. If we would calculate all the cilometers of wrong way, we nearly would get the half way back from Amsterdam to Chur.

The part of today was the most beautiful part of the whole tour. The rhine curls through the land next to a lot of nice castles, vineyards and villages. But unfortunatly the schedule is to taff. We can´t do a break for sight seeing.

Finally of our day trip we had to climb a very hard way to the fortress of Koblenz (Fortress Ehrenbreitstein). The youth hostel for the following night was situated on this fortress.

After the 121 km we fall in our beds pretty early with other 10 men in the same room.

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7. August 2008, Donnerstag Koblenz - Köln (110km)

 

Früh morgens mit unseren Kameraden aus dem Massenlager ging es den steilen Weg wieder abwärts. Herrlich, bei frischem Wind und super Aussicht ging es auf den Weg Richtung Köln. Auf der linken Seite blauer und auf der rechten Seite dunkle Gewitterwolken, ein bisschen wie ein Spiesrutenlauf bei dem man nicht weis ob man gleich von Hagelkörner gejagt wird oder die Sonnencreme ausgepackt werden muss.

Urplötzlich tauchte am Rhein ein rothaariger, markanter grosser Typ auf. Jens schrie wie ein gestörter Thomas und der rothaariger Herr drehte sich tatsächlich um. Der verschollene Mitbewohner von Jens aus dem 4 Smester, läuft ihm am Rhein über dem Weg. Seltsam was einem so währned einer Tour nach Amsterdam so alles passiert.

In Köln angekommen ging es dann selbstverständlich gleich in die Altstadt um das gute Kölsch zu probieren.

Hi there,

Early in the morning we get up and left the fortress. Before the humidity heat was coming, we could start with a fresh breeze in our faces. From hour to hour the weather was getting stranger. On the left rhine-site blue sky and on the right site dark clouds. It was possible to get into the storm soon. But luckfully we pass without getting wet.

In Cologne we enjoyed the local beer "Kölsch" and had a little sight seeing tour (with Chris, a friend of Jens) through the old part of the city.

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8. August 2008, Freitag Köln - Düsseldorf (5.4km)

 

HauDiHo

Also heute ist unser Ruhetag, bisher schlagen wir uns mit dem Internet rum, das nicht so recht will. Zwischenstand 890 km liegen hinter uns und jetzt gönnen wir uns auf dem Fluss mit der KölnDüsseldorfer-Dampfschifffahrtsgesellschaft einen 50 km Trip ohne Velo.

Today we take a day off. Until now we are fighting with the internet station, which doesn´t  really work. Intermediate result: 890 km behind us.

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9. August 2008, Samstag Düsseldorf - Kleve (125km)

 

Hallo Freunde

Der Katastrophentag. Wir haben uns mehrfach Verfahren, mal wieder. Wir habens halt in den Beinen und nicht im Kopf, wir fahren lieber Kreise als gerade Strecken. Das verursacht bei uns teilsweise grosse Wutausbrueche fuer jeden vergeben Kilometer in die falsche Richtung. Naja, die Wut haben wir dann wieder in Kraft umgewandelt um die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Der Radweg sind in dieser Ecke Deutschlands eher mager ausgeschildert.

Und ob es schon nicht genug waere, hat der gute Jens bei Kilometer 999 auch noch einen Platten gehabt. Super. Spitze, so ein sch... Kurz vor dem ersten Meilenstein. Egal wir sind ja gut ausgeruestet und haben schwupdieWutz in Teamarbeit den Schlauch gewechselt. Allerdings bleibt es immer noch en Geheimnis warum der Schlauch platt war.

Danach haben wir den 1000der endlich voll gemacht. Jaaaaaaaaa. Ha. Unbesiegbar.

Wir haben herausgefunden warum Jugendherbergen heissen wie sie heissen. Sie liegen grundsaetzlich auf Bergen. Auch die in Kleve lag verdammtnochmal auf einem Berg und wir dachten das so kurz vor der hollaendischen Grenze alles weit und breit flacht ist. Es gibt immer einen Berg, wenn es eine Jugendherberge gibt.

Dear friends

A horrible day. We like to drive circles more than straight. For every km in the wrong direction we starting to hate us. But after that we bring our power on the pedals again. The signs in this part of germany is really not the best.

Additionally to that, Jens had a flat tire at the 999th kilometer. We are good prepared for a situation like that and schubdiewutz we changed the tube.

After that we celebrate our 1000 mark. Yeah. Cool. Invincible.

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10. August 2008, Sonntag Kleve - Zaltbommel (89km)

 

Gruezi

Gleich zum Anfang haben wir uns wieder verfahren, man gewoehnt sich langsam an die eigene Unfaehigkeit. Wie schon gesagt, wer es nicht im Kopf hat.... Jedenfalls als es dann auf den Rheindamm ging, haben wir unseren zweiten Meilenstein erreicht. Die Grenze zu Holland ist gefallen. Wir haben hollaendisches Territorium unter den Reifen.

Den Regen erwaehnen wir schon gar nicht mehr, der kommt und geht wann er will. Viel anstrengender ist der extreme Seitenwind, in dem man sich gut reinlegen konnte, aber trotzdem einen haufen Kraft gekostet hat. Ausserdem hat es die Schafscheisse auf dem Damm auch nicht leichter gemacht, sondern schmieriger.

Als am Nachmittag tatsaechlich die Sonne hervorkam, trafen wir bei Tiel das Team Remse, welches von Uetrecht ueber den Rhein uebersetzte und Richtung Heimat, also Richtung Chur, sich aufmachte. Wir wuenschen an dieser Stelle Peter und seiner Frau Gabelbruch uns Kettenriss, Ihr schafft das, wenn wir das auch schaffen. Wir sind allerdings frueher wieder zu Hause und haben die Strapatzen fast hinter uns.

In Zaltbommel angekommen haben wir das erstbeste Hotel genommen, das wir gefunden haben. Eventuell war es auch das einzige in der Umgebung. Naja, fuer den Preis haben wir bisher noch nie uebernachtet. Aber was solls, bevor wir bei Windstaerke 10 draussen schlafen muessen, gehen wir lieber in eine chinesischen Wok-Unterschlupf.

Gruezi

Right at the beginning of the day, we rode in the wrong direction. After so many times you get used to that. We achieved our second milestone. Netherland. The extreme wind from the side killed us almost. The funniest thing was, that the whole dike was full of sheep sh..t.

As soon as the weather was better, we met Team Remse (also a member of Wuerth).

He and his wife are on the road from Utrecht (NL) to Switzerland. Good luck to them also!!

At our goal (Zaltbommel) we took the first hotel we could find. It was the first location we payed that much for one night. But we get a All-you-can-eat chinese dinner, which was perfect.

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11. August 08, Montag Zaltbommel-Rotterdam (88km)

 

Goede Morge

Wir haben herausgefunden warum das chinesische Hotel so teuer gewesen ist. Der lange Flur mit den ganzen Schuhen vor den Zimmern hat uns den entscheidenden Hinweis gegeben. Wir haben die Dienstleistungen der weiblichen Belegschaft vergessen in Anspruch zu nehmen .

Bei angenehmer Reise haben wir schlussendlich Rotterdam erreicht. Und als ob wir nicht genug Uebung im Reifenwechseln haben, hat Dario sich kurz vor dem Etappenziel (ca. 500m) auch noch einen Platten eingehandelt. Aber das ist kein Wunder bei den vielen Scherben in Rotterdam. Die denken bestimmt Scherben bringen Glueck, aber leider nicht uns.

Hi all,

A really comfortable day and we finally reached Rotterdam (NL)!

The highlight of this tour was, 500 meters before our youth hostel, Dario get a flat tire too, because lots of cullet on the streets. But we are that experienced that this wasn't really a problem for us anymore.

Tomorrow  the beach is waiting of us...  and we are still waiting of the hot weather ...

bye and goodnight all

You magerquark team (meaning of magerquark = low fat curd cheese)

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12. August, Dienstag Rotterdam-Scheveningen (55km)

 

Hallo Zusammen

Schnell wieder aus Rotterdam raus. Wir wollen was vom land sehen und deshalb machten wir uns auf den Weg die Ecke von Holland (Hoek van Holland) zu erkunden. Wir haben auf dem Weg ein paar Gaeste aus Italien hinter uns, die den Weg, in ihrem vernebelten Zustand, wahrscheinlich nicht gefunden haetten.Unser Geleitschutz und als Kenner der Niederlaendischen Radwege (auch Fietspad) haben natuerlich ausgeholfen.

Wir haben das Meer und das Ende des Rheins erreicht. Meilenstein Nummer 3 und 4 erledigt. Jetzt gehts langsam Richtung Amsterdam.

Der staendige unglaublich extreme Seitenwind, der auch fuer die Hollaender momentan aussergewoehnlich ist, verwandelte sich nach dem Hoek van Holland in spitzenmaessigen Ruekenwind. Getrieben von einem Sturm im Ruecken erreichten wir unsere Destination Scheveningen in Rekordzeit und ohne Kraftanstrengung.

Dear freinds

Out of Rotterdam as fast as we can. we drove to the corner of Holannd called Hoek van Holland. We had some friends from Italy behind us. They did not know the way, so we helped them out and as expierenced Bicycleway Knower we reached the corner. 

we reached the end of the Rhine and North Sea coast. Milestone 3 and 4 is done. Let's go to Amsterdam.

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13. August, Mittwoch Scheveningen-Aalsmeer 57.2km

 

Hey

Gut Gefruehstueckt machten wir uns auf den Weg nach Noordwijker/Hout um alte Freunde von Dario zu besuchen. Als wir an der Tuer geklingelt haben, schaute uns Alice ein wenig verdutzt an und erst als Dario "Dario aus Switzerland" sagte, viel der Groschen oder Cent oder Rappen. Es gab viel zu erzaehlen und bei Kaffee und Kuchen hatten wir ein gutern Plausch. Sehr gastfreundlich und nett die van Paridon's.

Anschliessend gings nach Aalsmeer. Wir uebernachteten hinter ienener Bootswerft in einer kleinen Tracking-Huette. Gut und guenstig fuer eine Nacht.

Hi

After a good brekfast we started our to Noordwijk/Hout to visit old friends of dario. as we ring at the bell Alice looked a little bit confused to us. After Dario told her "I'm Dario from Switzerland" the coin fell (We don't know if this is a regulary expression on english but if not don't care about it).

Further we rode to Aalsmmer where we stayed in Tracking-cabin. Cheap and good for one night.

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14. August 08, Donnerstag Aalsmeer-Amsterdam 38km

 

Wir habens geschafft !!!!

Nach 1350 km haben wir die Stadtgrenze von Amsterdam erreciht. Fuer alle die nicht an uns geglaubt haben und das waren bestimmt nicht wenige, das kostet ein Bier wenn wir weider da sind. Und fuer alle anderen Vielen Dank an die moralische Unterstueztung, wir habens sie auch gebraucht.

Jetzt gehen wir erstmal feiern und radeln bis zu unserer Ruekfahrt am Samstagabend keinen Meter mehr.

We did it !!!

After 1350 km we finally reached the border of  Amsterdam-City.For all the people who did not believe in us, thanks for the beer. And for the people who motivate and support us, thanks a lot, we needed it really

Let's party now..

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